Durch die Sekundarschulreform werden in Neu-Hohenschönhausen in den Nachbarquartieren des Welsekiezes zwei Sekundarschulen entstehen. Es entsteht 2010 ein einmaliges Zeitfenster für die Gestaltung eines stadtteilbezogenen Ganztagsangebots, dass sich besonders mit der Vorbereitung der Jugendlichen mit biografischen Bruchstellen auseinandersetzt und dabei die schulische Lernwelt mit der jugendlichen und quartiersräumlichen Lebenswelt verbindet. Zwei Herausforderungen sind zu bewerkstelligen: erstens die Verknüpfung von Schule und Quartier, zweitens die Verknüpfung von Schule und Berufsorientierung. In beiden Herausforderungen kann auf umfangreiche, allerdings voneinander isolierte Erfahrungen zurückgegriffen werden. Das LSK-Projekts (Lokales soziales Kapital) des Welsekiezmanagements vernetzt die unterschiedlichen Akteure miteinander.

Ziel: Mit dem Projekt wird ein intensiver Dialog zwischen dem Kiezmanagement und den beiden Sekundarschulen Neu-Hohenschönhausens einerseits etabliert und der etablierte Dialog zwischen dem Kiezmanagement und den Trägern der Jugendarbeit vor Ort andererseits genutzt, eine gemeinsame Zielvorstellung über die Rolle der Sekundarschulen mit Ganztagsangebot vor dem Hintergrund der sozialen Situation der Quartiersbevölkerung zu entwickeln. Dabei steht die Etablierung von Kooperationsstrukturen mit der jeweiligen Schule im Mittelpunkt, da die Vermittlungsinstanz Kiezmanagement den schulischen Reformprozess allenfalls begleiten kann.
Der erste Teil des Projekts bezieht sich auf die Einführung des Ganztagsbetriebs an der Fritz-Reuter-Schule, der meist in Form von Arbeitsgemeinschaften, Projekten usw. stattfinden wird. Ebenso gehören Freizeitgestaltung/Hausaufgabenhilfe, individuelle Betreuung und natürlich die Möglichkeit des Mittagessens in der Schule dazu. Bei den Inhalten des Ganztags kommt es darauf an, die Arbeitsgemeinschaften und Projekte mit dem Unterricht zu verbinden, so dass die Schule in die Lebenswelt der Kinder rückt. Umgekehrt soll der Lebensalltag der Kinder wieder eine stärkere Rolle in der Schule spielen. Hierzu finden regelmäßig Kiezfachgesprächeim Kiezmanagement zwischen den Schulen und den Freien Trägern (Jugendclubs, Bildungswerke usw.) statt.
Zweiter Teil des Projekts ist die Verzahnung der unterschiedlichen berufsvorbereitenden Angebote im Rahmen des Unterrichtsfachs „Wirtschaft Arbeit Technik“, der Angebote freier Träger der Berufshilfe und der Berufsorientierung des Jobcenters. Das Kiezmanagement bringt sich in die entsprechenden Koordinierungsrunden des Bezirks und des Verbunds “Im Bilde” ein.
Teil Drei ist dann eine Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an dem ganzen Prozess.
link zur Abschlussausstellung (Januar – April 2011 im Kiezmanagement) als pdf
download des Abschlussberichts
Der erste Teil des Projekts bezieht sich auf die Einführung des Ganztagsbetriebs an der Fritz-Reuter-Schule, der meist in Form von Arbeitsgemeinschaften, Projekten usw. stattfinden wird. Ebenso gehören Freizeitgestaltung/Hausaufgabenhilfe, individuelle Betreuung und natürlich die Möglichkeit des Mittagessens in der Schule dazu. Bei den Inhalten des Ganztags kommt es darauf an, die Arbeitsgemeinschaften und Projekte mit dem Unterricht zu verbinden, so dass die Schule in die Lebenswelt der Kinder rückt. Umgekehrt soll der Lebensalltag der Kinder wieder eine stärkere Rolle in der Schule spielen. Hierzu finden regelmäßig Kiezfachgesprächeim Kiezmanagement zwischen den Schulen und den Freien Trägern (Jugendclubs, Bildungswerke usw.) statt.
Zweiter Teil des Projekts ist die Verzahnung der unterschiedlichen berufsvorbereitenden Angebote im Rahmen des Unterrichtsfachs „Wirtschaft Arbeit Technik“, der Angebote freier Träger der Berufshilfe und der Berufsorientierung des Jobcenters. Das Kiezmanagement bringt sich in die entsprechenden Koordinierungsrunden des Bezirks und des Verbunds “Im Bilde” ein.
Teil Drei ist dann eine Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an dem ganzen Prozess.
Das Projekt startete kürzlich im April 2010. nächste Seite