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  • Ressourcenvernetzungsprojekt

    Hinter diesem abstrakten Namen verbirgt sich ein Projekt des Kiezmanagements, welches eher im Hintergrund erolgreich wirken soll, damit die Akteure und Initiativen im Kiez ihre jeweiligen Ziele noch besser erreichen können. Dies soll durch eine vernetzte und effizientere Nutzung der eigenen Ressourcen ermöglicht werden. In Zeiten knapper Kassen kommt es darauf an, vorhandene Möglichkeiten intensiver zu gebrauchen. Das Projekt wird z.T. aus den Personalmitteln (Howoge) des Kiezmanagements, z.T. aus den Mitteln der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für das Kiezmanagement und zu einem weiteren Teil aus den Aktionsfondsmitteln des Lokalen Aktionsplans finanziert. Es ist also bereits selbst ein Beispiel für den vernetzten Einsatz unterschiedlicher Ressourcen.

    Das Projekt nimmt den Bestand anRessourcen“ der Stadtteilarbeit auf und bereitet diese Übersicht für die Akteure des Quartiers auf (semi|professionell wie ehrenamtlich) und ermöglicht auf diese Art eine konzentriertere Arbeit – und schafft bereits eine Voraussetzung für die nachhaltige Verstetigung der Aktivitäten des LAP.

    Ressourcen sind dabei ganz unterschiedlich zu verstehen. Ressource kann sein:

    • ein Raum in einer Begegnungsstätte, wo sich unterschiedliche Gruppen treffen können, aber auch einzelne Gruppen den Raum zu verschiedenen Zeiten nutzen können,
    • Spielgeräte bzw. Freizeitgeräte, die auf Kiezfesten oder an anderer Stelle genutzt werden können,
    • Brettspiele o.ä., was an Ort und Stelle in einem Club oder einer Begegnungsstätte genutzt werden können,
    • Zeit, die jemand sich nimmt, um im Sinne der Nachbarschaftshilfe tätig zu werden,
    • Zeit für ehrenamtliches Engagement,
    • Beratungsangebote bei den Trägern und Vereinen.

    Projektziele: Das Projekt definiert zeitliche, räumliche und sächliche Ressourcen, welche für das Quartier Neu-Hohenschönhausen Nord (als ersten Schritt) aktiviert werden können. Es vernetzt diejenigen, welche die demokratischen Institutionen im Stadtteil repräsentieren mit den Bürger|innen des Quartiers. Es nimmt potenzielles Freiwilligen-Engagement auf und vermittelt dieses an die Akteure der sozialen Infrastruktur. Es arbeitet eng mit der Wohnungswirtschaft und dem Stadtteilzentrum und dem Begleitausschusses des Lokalen Aktionsplans zusammen. In weiteren Schritten kann das Projekt ab 2012 räumlich ausgedehnt werden.

    Zielgruppe: Unmittelbare Zielgruppe sind die semi|professionellen Akteure des Quartiers; aus dem LAP-Aktionsfonds finanziert wird die Ansprache der mittelbaren Zielgruppe: die Mieter|innen der lokalen Wohnungsunternehmen (ca. 90% der Bürger/innen sind Mieter|innen der Howoge oder WBG Humboldt).

    Zeitplanung:

    Sommer 2011 – Bestandsaufnahme der Ressourcen durch Befragungen der Einrichtungen und Akteure,

    Herbst 2011 – Umfrage unter den Bürgerinnen und Bürgern

    Ende 2011 – Auswertung und Verarbeitung der gesammelten Informationen, Veröffentlichung auf dieser Homepage

    Das Projekt ist keinem einzelnen Handlungsschwerpunkt zugeordnet.

    Stand 21.07.2011 | Nach oben
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