Die erste Jahreshälfte 2011 war geprägt von einem intensiven Dialog zu der Frage, welche Rolle die vielen Grünflächen im Quartier spielen (sollen) und wie die unterschiedlichen Aspekte bürgerschaftlichen Engagements hier zu bewerten sind. Es gab unterschiedliche Arten von Unmut und Begeisterungsfähigkeit, die Themenpalette reichte in ihrer Maßstäblichkeit vom einzelnen Straßenbaum bis zum Landschaftspark Barnimer Feldmark.
Herauszuheben ist die bezirkliche Grünflächenkonferenz im Februar 2011, welche von wichtigen Partnern in Hohenschönhausen mit vorbereitet und durchgeführt wurde (hier der interne link dazu). Ziel des Kiezmanagements war es nun, die Ergebnisse der gesamtbezirklichen Konferenz für den Stadtteil nutzbar zu machen. In ständig abgestimmten gemeinsamen Überlegungen mit dem sozialen Stadtteilzentrum und dem Stadtteilmanagement der Verwaltung wurde sich für eine Thematisierung auf unterschiedlichen Veranstaltungsformaten entschlossen. Dazu gehörten u.a.:
Ziel aller Veranstaltungen war es, das allgemeine Thema “Grünflächen” so zu strukturieren, dass für bereits, aber auch für noch nicht Engagierte leichter nachvollziehbar ist, wie mit Engagement umzugehen ist.
Die Zwischenergebnisse werden (in Kürze) auf den folgenden Seiten dargestellt
Parallel dazu gab es im Lokalen Aktionsplan Bestrebungen, mithilfe der positiven Erfahrungen des Interkulturellen Gartens Lichtenberg (in der nähe der Landsberger Allee) einen weiteren interkulturellen Garten aufzubauen. Allerdings konnte nicht eindeutig bestimmt werden, was denn die Anforderungen an einen spezifisch Neu-Hohenschönhauser Garten sein sollen, so dass seitens des Begleitausschusses des Lokalen Aktionsplans (in dem der Kiezmanager als Person vertreten ist) ein Projekt bewilligt, welches in der zweiten Jahreshälfte 2011 einen intensiven Bürgerbeteiligungsprozess initiieren soll. Ziel des Prozesses ist es, diejenigen Menschen aus der Bürgerschaft zu aktivieren, die sich auf das “Abenteuer” eines interkulturellen Nachbarschaftsgarten einlassen wollen. Diese Menschen und die Menschen, welche sich “schon immer” für das grüne Wohnumfeld interessiert haben, wollen wir in diesem Prozess zusammenbringen.
Denn egal wie sich Interkulturalität definiert – letztendlich soll es um ein Projekt handeln, in dem Nachbarschaft zusammenkommt – egal von wo der Nachbar oder die Nachbarin kommt.
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