Für alle Handlungsschwerpunkte gleichermaßen gilt, dass eine intensive Vernetzung zwischen den neu entstehenden Projekten, existierenden Projekten und Einrichtungen, den Akteuren vor Ort und der Bürgerschaft des Quartiers erfolgen soll. Dabei gelten zwei Prämissen: Erstens soll die institutionalisierte Vernetzung auf bestehenden Strukturen basieren, zweitens soll der Unterschied zwischen der Beteiligung der lokalen Akteure und der Bevölkerung an sich stark beachtet werden. Während die lokalen Akteure im Rahmen von Institutionen artikulationsfähig sind und semiprofessionell agieren können, bedeutet Beteiligung für Viele aus der sozial schwachen Bevölkerung eine Barriere. Eine wesentliche Rolle soll die Arbeit des Bezirksamtes Lichtenberg „auf dem Weg zur Bürgerkommune“ spielen. Während in anderen QM-Gebieten über die Städtebauförderung Wege gefunden werden, um Verfügungsfonds zu entwickeln, gibt es im Bezirk Lichtenberg etablierte Strukturen des Bürgerhaushalts.
Die Operationalisierung der Arbeit in diesem Rahmenschwerpunkt erfolgt wie folgt:
1. Analyse der Wirksamkeit bestehender Gremien hinsichtlich Vernetzung und Bewohnerbeteiligung
2. Entwicklung von ad-hoc-Beteiligungsformen
3. Verknüpfung der Partizipation im Kiezmanagement mit der Bürgerkommune Lichtenberg (Stadtteilkonferenz und Bürgerhaushalt)
Fotos von Bürgerbeteiligungsveranstaltungen und -aktionen